workshop

soul_dance

 

soul_dance öffnet einen Raum, in dem Du Dich ganz nach

Deinen Bedürfnissen bewegen kannst - in Achtsamkeit und

Respekt für Dich & die anderen.
Der musikalische Rahmen ist ganz puristisch und

spannt einen langen Bogen, der es ermöglicht,

Dich in Trance zu tanzen, zuzuhören, zu meditieren oder

was auch immer Dir in diesem Moment guttut.

 

Percussion:

Barbara Garzarolli, Kurt Lackner & Bernie Rothauer

Begleitung: Ursula Moser, Ulli Ebner

ÌLÙ ÀRÁ - groove music from west-africa, cuba & brazil

 

Die Ursprünge des soul_dance

...liegen in meiner Kindheit. Ich wuchs in einem sehr rituellen Umfeld auf - im Messdienerhaus einer Kirche. Dadurch hatte ich schon als Kind Zugang zu allen Ecken und Räumen dieser Kirche. Die rituelle Atmosphäre einer Kirche faszinierte mich schon damals, vor allem im Zusammenhang mit Musik. Diese Anziehung durch Rituale begleitet mich seit damals, sie hat nie aufgehört.

...viele Jahre später, als ich schon Percussionist war, begegnete ich der Musik der afrikanischen Religionen in Lateinamerika, speziell des afro-brasilianischen Candomblé und der afro-cubanischen Santería. Die Rhythmen und Klänge dieser Musik trafen mich sozusagen mitten ins Herz und zogen mich aufgrund ihrer unglaublichen Kraft sofort in ihren Bann. Die rituelle Musik wurde - in unterschiedlichen Formen - zur wichtigsten Ebene in meiner Welt der Trommeln und sie ist es bis heute.

2014 durfte ich eine Woche lang bei einem Vision Dream Dance-Ritual als Musiker dabei sein...und damals entstand die Vision des soul_dance - einen Raum schaffen in dem Musik als Ritual gespielt wird und in dem Vieles sein darf und soll - Prozess, Bewegung, Meditation, Entspannung etc. - das was in diesem Moment da ist. Ohne Anleitung, ohne Vorgabe...Du darfst für Dich selbst entscheiden und den Raum dafür nützen.

 

Was ist soul_dance?

...das ist am besten durch Begriffe zu beschreiben die in den letzten beiden Jahren immer wieder genannt wurden:

- Heilungsprozess

- Urlaub für die Seele

-...für sich Sein...

- Flow

- ein Schritt in der Manifestation Deiner Vision

- Entdecken des eigenen Tanzstils

- die archaische Energie in Dir entdecken und Deinen rituellen Charakter

- Sensibilisierung der Achtsamkeit

- Aktivierung der Sinne im Rhythmus der Musik

- das Erwecken Deiner Träume

Für wen ist soul_dance?

soul_dance eignet sich grundsätzlich für Jede/Jeden weil er keine "Vorkenntnisse" o.ä. voraussetzt und Du für Dich entscheiden darfst was in dem Moment für Dich stimmt .

Die einzige "Anforderung" besteht darin das für Dich zu spüren und

Deinen eigenen Raum in Dir dafür zu öffnen.

 

Die Musik im soul_dance:

Barbara Garzarolli, Kurt Lackner und ich gehen seit vielen Jahren einen gemeinsamen musikalischen Weg. Wir haben mit unterschiedlichen TänzerInnen gearbeitet (z.B Editta Braun, Tina Woodley, Roxana Jaffé u.a.) und unseren Erfahrungsschatz im Bereich Bewegungsbegleitung bereichert.

Dadurch "kennen wir uns sozusagen blind" und können unglaublich gut miteinander

tief in die rhythmische Energie gehen.

Für den soul_dance gestalten wir eigens dafür konzipierte musikalische Bögen die den Teilnehmenden viel Raum und Zeit geben ganz einzutauchen. Die Veränderungen in der Musik sind bewusst minimal und passieren ganz langsam - es ist kein "Konzert" sondern eher ein "Zustand", eine Atmosphäre, ein Energieraum.

Wir haben bisher unterschiedliche Bögen entwickelt:

Westafrikanische Rhythmen:

Sie sind das was wir in Europa am ehesten assoziieren wenn wir den Begriff "Trommeln" hören. Sehr erdig, tanzbar, relativ leicht zu hören. Die Energie recht körperlich durch den Sound von Djembé & Basstrommeln. Eine Kraft die in die "Beine geht" und die meisten unserer TeilnehmerInnen zum Tanzen bringt.

Hörbeispiel:

Santería:

Die Musik der afro-cubanischen Religion wird auf 3 sogenannten Batás gespielt. Batás haben je 2 Felle - ein höher und ein tiefer klingendes. Durch die 3 Grössen der Trommeln ergeben sich so 6 unterschiedliche Tonhöhen. Dadurch wirkt die Musik der Santería melodiös und differenziert, die unterschiedlichen Töne greifen ineinander und ergeben wunderbare Melodien.

Die Ryhthmen sind unterschiedlichen Gottheiten zugeordnet, z.b. Changó, dem Gott von Blitz und Donner, oder Oya, der Göttin des Windes. Dadurch werden unterschiedliche archaische Energien spürbar die durch die Gottheiten repräsentiert werden.

Hörbeispiel:

 

Candomblé:

Candomblé ist die "Schwesterreligion" der Santería in Brasilien und wurde ebenfalls durch die afrikanischen Sklaven in die neue Welt gebracht.

Die Energie in der Musik des Candomblé ist fast konträr zur Santería:

Wir spielen unisono (also alle dasselbe Muster) mit Stöcken auf 3 Trommeln - dadurch entsteht ein äusserst starker, obertonreicher und extrem dichter Klang. Die Rhythmen des Candomblé sind bei uns kaum bekannt und wirken eher im oberen Körperbereich und lassen andere Bewegungsimpulse entstehen als z.B. die Rhythmen West-Afrikas.

Hörbeispiel:

 

Rahmentrommeln/tiefe Basstrommel/Rasseln:

Dieser musikalische Bogen ist angelehnt an die Tradition des schamanischen Trommelns wie sie in unterschiedlichen Kulturen praktiziert wird (z.B. Nordamerika, Sibirien etc.).

Das traditionelle schamanische Trommeln besteht aus reiner "Pulsation" - d.h. es gibt keine klar erkennbare rhythmische Einteilung wie z.B. 4/4, 3/4 etc..

Wir haben auf Basis dieser reinen Pulsation unterschiedliche Rhythmuszyklen kreiert die zum Teil auch sehr ähnlich den Techno-Beats sind die ja nicht anderes als afrikanische Rhythmuselemente verwenden.

Die Wirkung/Kraft dieses Klangs ist sehr erdig (wegen der tiefen Töne) und luftig (wegen des hohen Klangs der Rasseln) zugleich.

 

Unterschiedliche Grooves aus der Welt des brasilianischen Samba:

Samba ist wohl der am meisten bekannte Musikstil Brasiliens bei uns.

Dass Samba auf unterschiedlichen Instrumenten gespielt wird und dadurch eine Vielzahl an Klangfarben und Atmosphären entstehen ist weniger bekannt. Wir spielen Samba auf Congas, Drumset und Instrumenten der Strassengruppen wie man sie aus dem Carneval kennt.

 
 
 
 
Westafrika - ÌLÙ ÀRÁ
00:00 / 00:00
Santería - ÌLÙ ÀRÁ
00:00 / 00:00
Candomblé - ÌLÙ ÀRÁ
00:00 / 00:00
 

 

Die Musikerinnen

Bernie Rothauer

Bernie beschäftigt sich seit vielen Jahren in seiner musikalischen Arbeit mit rituellen Rhythmen - sie sind ein Schwerpunkt seiner Musik. In seinem Buch "Das Ôbaxé-System" lehrt er seine eigene Methode wie Du afro-cubanische rituelle und populäre Rhythmen spielen und begreifen kannst.

Bernie ist der Initiator des soul_dance.

 

Barbara Garzarolli

Barbara ist seit vielen Jahren Mitglied der Escola de Samba Arcoiris und hat viel Erfahrung mit den Rhythmen des Candomblé. Sie beschäftigt sich auch intensiv mit den Bewegungsformen dieser Stilistik.

 

Kurt Lackner

Hat auch langjährige Erfahrung im Bereich von unterschiedlichsten Percussionsinstrumenten. Mit Barbara bildet er die Tamborim-Abteilung bei "Arcoiris".

Kurt Lackner

Hat auch langjährige Erfahrung im Bereich von unterschiedlichsten Percussionsinstrumenten. Mit Barbara bildet er die Tamborim-Abteilung bei "Arcoiris".

Er ist der Namensgeber des soul_dance.

"Der Bogen über 90 Minuten ist für mich  ein so wunderbarer, klarer Zyklus, der in sich geschlossen ist. Danach ist alles gut, herrlich klar und „zsammgräumt.“  Für Tänzerinnen und Tänzer zu Spielen gibt der Musik und unserem Tun den eigentlichen Sinn.

Dafür bin ich sehr dankbar!"

Ursula Moser

Ursula hat viel Erfahrung im Umgang mit Gruppen und auch im Bereich Trance, holotropes Atmen etc. Seit diesem Jahr hat sie die Begleitung übernommen und wir freuen uns darüber! Dabei geht es darum dass jemand da ist falls eine der Teilnehmerinnen etwas braucht. Wenn jemand tiefer in einen Prozess eintauchen möchte ist Ursula dafür da den Raum dafür zu schützen.

"Als Teilehmerin begeistert mich zu allererst die Livemusik. Je nachdem, was gespielt wird, lasse ich mich in den Rhythmus fallen, konzentriere mich auf die verschiedenen Instrumente und Beats und habe meinen Spaß dabei. Oft habe ich den Eindruck Stimmen und Gesänge zu hören, obwohl niemand singt.

Als Begleiterin fasziniert mich das Sich-Einlassen der Tänzer/innen, das Bei-Sich-Bleiben und die Veränderung der Energien im Raum. Faszinierend sind natürlich die drei Musizierenden, ihr Zusammenspiel und ihr Können, super!!"